Rohmilch in der Schwangerschaft

Darf ich in der Schwangerschaft Rohmilch trinken?

Meiden Rohmilch

Nein — Rohmilch und alles, was daraus gemacht wird, steht auf der NHS-Meideliste. Dazu gehören nicht pasteurisierte Sahne, Joghurt, Butter und Speiseeis, von Kuh, Schaf oder Ziege. Eine Sache ändert die Antwort vollständig: einmal richtig aufkochen, denn das leistet dasselbe wie die Pasteurisierung.

Warum meiden: Risiko für Listerien, Salmonellen und E. coli.

Rohmilch ist der Eintrag, bei dem Werbung und Medizin in entgegengesetzte Richtungen zeigen. „Frisch vom Hof“, „direkt von der Kuh“, „so wie früher“ beschreiben alle dieselbe Eigenschaft — dass nichts mit ihr gemacht wurde — und in der Schwangerschaft ist genau diese Eigenschaft das ganze Problem.

Was die Pasteurisierung tatsächlich entfernt

Die Pasteurisierung erhitzt Milch so weit, dass die Krankheitserreger zerstört werden, die sie tragen kann, während ihr Nährwert im Wesentlichen erhalten bleibt. Die betroffenen Keime sind genau die, um die herum die Schwangerschaftsempfehlungen gebaut sind: Listeria monocytogenes, die die Plazenta überquert und eine Fehlgeburt oder eine Totgeburt auslösen kann; Salmonellen und Campylobacter, die schwere Lebensmittelinfektionen verursachen; und E. coli.

Was sie nicht entfernt, sind das Eiweiß, das Kalzium und die meisten Vitamine. Das Nährwertargument für Rohmilch hält den Zahlen nicht stand — womit nur der mikrobiologische Unterschied bleibt, und der läuft in eine einzige Richtung.

Ein gesundes Tier ist keine Garantie. Ein Tier kann Listerien oder Campylobacter ohne sichtbares Krankheitszeichen ausscheiden, und die Verunreinigung geschieht häufig beim Melken und nicht im Tier. Deshalb betrifft die Regel das Verfahren und nicht den Hof.

Die Ausnahme, die wirklich weiterhilft

Abkochen. Rohmilch einmal richtig aufkochen und abkühlen lassen leistet dasselbe wie die Pasteurisierung, und abgekochte Rohmilch darfst du trinken, in den Tee geben und verbacken. Das zählt vor allem dort, wo Hofmilch zum normalen Haushalt gehört und keine Lebensstilentscheidung ist — die Antwort lautet dann nicht „weggießen“, sondern „vorher abkochen“.

Dasselbe gilt für alles, was daraus entsteht. Kefir, Käse oder Joghurt aus Rohmilch tragen dasselbe Risiko wie die Milch, denn die Fermentation ist kein Abtötungsschritt, und die Säure, die dabei entsteht, entfernt Listerien nicht zuverlässig. Mit abgekochter oder gekaufter pasteurisierter Milch angesetzt, ist die Sache erledigt.

Rohmilch in der Schwangerschaft — kurz gefasst

Rohmilch steht auf der NHS-Liste der Lebensmittel, die in der Schwangerschaft zu meiden sind, zusammen mit nicht pasteurisierter Sahne, Joghurt, Butter und Speiseeis von Kuh, Schaf oder Ziege. Die Pasteurisierung zerstört die Erreger, die Rohmilch tragen kann — Listeria monocytogenes, die die Plazenta überquert und eine Fehlgeburt oder Totgeburt auslösen oder ein Neugeborenes schwer krank machen kann, dazu Salmonellen, Campylobacter und E. coli —, während Eiweiß, Kalzium und die meisten Vitamine im Wesentlichen unverändert bleiben; das Nährwertargument für Rohmilch trägt deshalb nicht, und es bleibt nur der mikrobiologische Unterschied. Ein gesund aussehendes Tier ist kein Schutz, weil Tiere diese Keime ohne sichtbare Krankheit ausscheiden können und die Verunreinigung oft beim Melken geschieht — deshalb ist die Vorsichtsmaßnahme eine Regel über das Verfahren und keine Frage danach, welcher Hof geliefert hat. Rohmilch einmal richtig aufzukochen leistet dasselbe wie die Pasteurisierung und macht sie zum Trinken und zum Kochen sicher; bloßes Erwärmen tut das nicht. Produkte aus Rohmilch, darunter Kefir, Joghurt und Käse, tragen dasselbe Risiko wie die Milch, weil die Fermentation und die dabei entstehende Säure Listerien nicht zuverlässig beseitigen.

In Baby Novum: Pasteurisierte und nicht pasteurisierte Milch sind zwei getrennte Einträge mit entgegengesetzten Bewertungen — das deutlichste Beispiel dafür, warum die Datenbank Produkte bewertet und keine Kategorien. Verschlüsselt auf dem Gerät, ohne Konto und ohne Kopie auf einem Server.

Häufige Fragen

Darf ich in der Schwangerschaft Rohmilch trinken?

Nein. Die NHS-Empfehlung setzt nicht pasteurisierte Milch, Sahne, Joghurt, Butter und Speiseeis — von Kuh, Schaf oder Ziege — auf die Liste der Lebensmittel, die zu meiden sind. Das gilt für alle gleichermaßen.

Macht Abkochen Rohmilch sicher?

Ja. Rohmilch aufzukochen leistet dasselbe wie die Pasteurisierung: Es zerstört Listerien, Salmonellen, Campylobacter und E. coli. Abgekochte und wieder abgekühlte Rohmilch darfst du trinken und zum Kochen verwenden. Erwärmen ist dabei nicht dasselbe wie Aufkochen.

Ist Milch vom Hof gesünder als Milch aus dem Laden?

Kein nennenswerter Nährwertunterschied überlebt die Pasteurisierung — Eiweiß, Kalzium und die meisten Vitamine bleiben unberührt. Was „frisch vom Hof“ verändert, ist die Mikrobiologie, und in der Schwangerschaft läuft diese Veränderung ausschließlich in die falsche Richtung.

Und Milch von einem Hof, dem ich vertraue?

Vertrauen entfernt die Keime nicht. Ein gesund aussehendes Tier kann Listerien oder Campylobacter ohne jedes Anzeichen ausscheiden, und die Verunreinigung kann beim Melken passieren statt im Tier. Die Vorsichtsmaßnahme richtet sich auf das, was man nicht sehen kann — deshalb ist sie eine Regel über das Verfahren und nicht über den Lieferanten.

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